Frank Ehrke

Heilpraktiker

Achtsamkeitstrainer & Meditationslehrer

 

Akupunktur

Bachblütentherapie

Wirbelsäulentherapie nach Dorn & Breuß


Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde

Diplom der Ausbildung zur Wirbelsäulentherapie nach Dorn & Breuss

Zertifikat der Fachqualifikation zum Meditationslehrer

Zertifikat der Fachqualifikation zum ZENbo Balance Trainer Basic

Bescheinigung der Akupunkturausbildung

Zertifikat der Fachqualifikation zum Achtsamkeitstrainer

Zertifikat der Fortbildung zum Achtsamkeitstrainer für Kinder

Teilnahmezertifikat Klangschalenmassage mit Therapieschalen


 

Mein Weg zum Heilen

 

Ich bin am 17.09.1965 geboren und Vater zweier Kinder. Die sind beide schon erwachsen und gehen ihre eigenen Wege. Ich möchte allen jungen Eltern, die kleine Kinder gerade um sich herum haben den Rat auf den Weg geben: Genießen Sie diese Zeit in vollen Zügen und mit allen Sinnen ganz bewusst! Es ist die schönste Zeit überhaupt und das geht so schnell vorbei. Hat man mir früher auch mal gesagt, aber so ganz wahr haben wollte ich es damals nicht.

Doch es stimmt(e) ;).

 

Mein Weg zum Heilen ist eine lange Geschichte. Ursprünglich komme ich aus der Naturwissenschaft. Ich wollte mal Ingenieur werden. Mein Weltbild war damals geprägt von dem Wissen um Biologie, Chemie und Physik. So wie es die Schule lehrte. Ich bin mit Hunden und Garten groß geworden und war dadurch auch damals schon sehr naturverbunden. Als ich 22 Jahre alt war erfuhr ich an einem Tag im August, dass meine Mutter an Krebs erkrankt ist und dass ich Vater werde. Ja, am selben Tage. Dieser Tag sollte alles ändern und war der erste Impuls auf meinem Weg zum Heilen. Meine Mutter starb dann 6 Monate später ganz erbärmlich an dieser Krankheit und ich stellte mich weitere 3 Monate später meiner Aufgabe, Vater zu sein.

 

Durch die Krebserkrankung meiner Mutter bekam ich zwei wesentliche Erfahrungen auf meinem Weg zum Heilen. Einen intensiven Einblick in die Schulmedizin und wie sie mit hoffnungslosen Fällen umgeht. Dadurch entwickelte ich eine gewisse Skepsis und Distanz der Schulmedizin gegenüber. Und ich kam bei der Suche nach Hilfe in Berührung mit den Lehren und Schriften Wilhelm Reichs, was mein Weltbild auf eine Weise erweiterte, welche mir völlig neue Horizonte und Einsichten brachte. Die Elternschaft tat ihr Übriges. Das dürfte den meisten Eltern recht bekannt sein. Mit kleinen Kindern ist es oft ganz typisch und normal, sich nach natürlichen Heilmethoden umzusehen.

 

Ein Schlüsselerlebnis war dann noch ein persönliches Experiment an mir selbst. Ich hatte eine Angina und war sehr krank. Ich habe, ohne wirklich auf Heilung zu hoffen, mit der klassischen Homöopathie experimentiert (was man eigentlich nicht tun sollte!) und wirklich zufällig genau das richtige Mittel erwischt. Mit einer Hochpotenz. Ich war binnen 20 Minuten (!) topfit. Das wirkte auf mich wie Zauberei und hat mein Weltbild sehr verändert. Der Wunsch zu heilen war geweckt und führte zum Entschluss den Heilpraktikerschein zu machen. Dabei lernte ich noch so einiges kennen. Ich besuchte eine Heilpraktikerschule und machte schließlich die Prüfung (1994).

 

Mittlerweile war mir klar, dass ich zwar eine hohe Achtung der klassischen Homöopathie gegenüber habe, sie mir als Therapeut aber zu langweilig in der Ausübung ist. So beschloss ich eine Akupunkturausbildung zu machen und lernte die traditionelle chinesische Medizin kennen. Das gab mir nochmals sehr tiefe Einblicke in das Wesen der Heilung. Das Konzept der chinesischen Medizin vom Energiefluss und seinen Störungen und Möglichkeiten der Harmonisierung ist sehr komplex und empirisch entstanden. Eine Sichtweise der Vorgänge in der Natur, die sich mal so ganz vom geltenden mechanistischen Weltbild unterscheidet.

 

So fing ich an und eröffnete meine Praxis (1997). Da kam dann nach einiger Zeit noch eine Ausbildung in der Wirbelsäulentherapie nach Dorn/Breuß hinzu. Einfach weil die meisten Patienten mit Rückenschmerzen kamen. Eine wenn auch rudimentäre Hommage an die Homöopathie habe ich mit der Bachblütentherapie schließlich doch auch beibehalten. So habe ich Methoden in der Hand mit denen man im Grunde alles was gestört ist heilen und was zerstört ist lindern kann.

 

Das Spektrum, das mir begegnete im Laufe der Zeit ist sehr unterschiedlich und umfangreich. Von Schmerzen jeder Art über Allergien, systemische Erkrankungen bis hin zu Burnout, Schlafstörungen und schweren Depressionen. Das meiste sind aber nach wie vor Rückenprobleme und ich muss mich wirklich immer wieder sehr wundern, dass Rückenschmerzen so verbreitet sind. Sie sind in vielen Fällen sehr einfach zu behandeln und zu heilen. Der richtige Impuls wirkt gerade hier oft wie ein Wunder. Das kann ein mechanischer oder auch ein informeller Impuls sein. Der Rücken und seine Probleme haben viel mit der Psyche zu tun. Gerade hier werden Emotionen, die nicht gelebt werden konnten, durften oder wollten, abgelegt.

 

Viele psychische Probleme sind mir in meiner Praxis begegnet. Es ist eine unbeschreiblich schöne Erfahrung, heilen zu können, heilen zu dürfen. Ich liebe es wirklich und bin sehr dankbar dafür. Man lernt mit jedem Patienten und von jedem Patienten dazu und muss immer wieder aufs Neue ganz genau ausloten, wo man einen Patienten gerade abholt und wo man ihn hinbringen will, bzw. soll. Ich habe mir mittlerweile ein Weltbild erschaffen, wo alles reinpasst: Das naturwissenschaftliche Wissen, sowie die Philosophien und Religionen dieser Welt als auch das Wissen und die Erfahrung wie Heilung funktioniert. Alles ist Energie und Energie ist die Fähigkeit, etwas zu bewirken. Die Information setzt den Impuls, wo die Reise hingeht ;-).

 

Der Sinn des Lebens ist, so glaube ich, zu lieben und zu lernen. In den letzten Jahren habe ich mich immer mehr dem spirituellen zugewandt. Das buddhistische Prinzip der Achtsamkeit hat es mir sehr angetan und ist in vielerlei Hinsicht sehr heilsam. Gerade auch und vor allem in Kombination mit der chinesischen Medizin.

 

Achtsamkeit kann man durch viele Übungen erlangen. Man muss sie aber machen. Üben. Von allein passiert das leider nicht. Von nüscht kommt nüscht. Achtsamkeit und Loslassen ist ein riesen Thema und das kann ich hier auch nicht komplett abhandeln. Schließlich füllt dieses Thema ganze Bücher. Eigentlich ist es aber wirklich ganz einfach, wenn man es mal verstanden hat. Man muss es aber machen. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Ich kann nicht zaubern. Ich durfte nur einige Wahrheiten entdecken und die sind eigentlich alle sehr mächtig aber ganz einfach. Kompliziert macht es immer nur der Geist, der plappernde Affe in unserem Kopf. Der macht das Drama, die Zweifel, den Stress und die Schwierigkeiten. Erzieh ihn dazu loszulassen. Liebevoll. Achtsam.

 

Lerne loszulassen. Es ist der Schlüssel zum Glück (Buddha)

 

Wir haben alle unsere Baustellen. Wir sollen und wollen ja wachsen, lernen. Wir wachsen mit unseren Aufgaben. Loslassen gehört zu diesen Aufgaben in irgendeiner Form eigentlich immer dazu. Erst in dem wir loslassen können wir die Aufgaben die das Leben stellt lösen. Halten wir fest, leisten wir also Widerstand, kann es uns regelrecht zerreißen und es kommt unweigerlich zum Knall. Das ist nur eine Frage der Zeit und der Energiemenge die dahinter steht. Ablenkung ist auch Widerstand. Flucht ist auch Widerstand. Wir müssen Wege finden, uns dem Fluss des Lebens hinzugeben. In Liebe.

 

Wenn ich loslasse, was ich bin, werde ich, was ich sein könnte. Wenn ich loslasse, was ich habe, bekomme ich was ich brauche. (Lao tse)

 

Die Zerrissenheit, das Zerrissen-sein kann ein sehr ernstes Problem werden. Wenn man partout nicht loslassen kann, warum auch immer, kann es einen regelrecht zerreißen. Zerrissenheit kostet viel Energie und ist nichts weiter als Energieverschwendung. Sie schadet nur und kann sehr gefährlich werden. Heilung bedeutet ganz-werden und ist das Gegenteil von zerrissen-sein. Mich hätte meine Zerrissenheit mal fast unter die Erde gebracht. Ein mächtiger Knall verursacht dadurch, dass ich mich meinem Wachstum widersetzt habe, nicht loslassen konnte, bzw. wollte. Dieser Knall war ein epileptischer Anfall, der in einen Status Epilepticus mündete, welcher dazu führte, dass man mich, um mein Leben zu retten, ins künstliche Koma versetzte und ich schließlich völlig verdutzt auf der Intensivstation wieder wach wurde. Ein mächtiger Warnschuss war das: Mein Körper hat mir mal gezeigt, wo der Hammer hängt. Das war im Jahre 2009 und das einzige Ereignis dieser Art in meinem Leben. Das gibt einen dann natürlich sehr zu denken und damals fing ich an, mich der Achtsamkeit im buddhistischen Sinne zuzuwenden, loslassen zu lernen.

 

Das hat vieles verändert und schließlich auch dazu geführt, den Weg einzuschlagen, Menschen die Achtsamkeit zu lehren. Vor allem auch jenen, die sich mit der Pädagogik beschäftigen, also mit Kindern arbeiten. Sie sind die Zukunft und diese Zukunft liegt mir am Herzen. Ich will sie lehren was auch ich lernen musste: Sich dem Fluss des Lebens achtsam - liebevoll zuzuwenden und sich gewahr darüber zu werden, wie das Leben leicht wie eine Feder werden kann: Loslassen!

 

Wozu sich das Leben schwer machen? Wir sind zum Lieben und Lernen auf dieser Welt. Zerrissenheit kann sehr gefährlich werden und krank machen. Mittlerweile durfte ich erfahren wie dankbar gerade junge Menschen sind für diese achtsamen Impulse. Je früher man damit anfängt umso besser ist es. Umso besser lernen und lieben wir was wir tun.

 

Fehler machen gehört zum Leben dazu. Das bekommen wir aber meist ganz anders beigebracht. Fehler jedoch sind nichts Schlechtes oder Falsches. Sie sind unsere besten Freunde: Durch sie lernen wir und je früher man diese Erkenntnis erfährt, umso mehr lieben und lernen wir. Umso mehr wachsen wir und um so glücklicher sind wir. Wer lernt macht Fehler und die Kunst ist es, jeden Fehler möglichst nur einmal zu machen. Dazu muss man ihn aber erkennen, also JA zum Fehler sagen, Ihn zu-lassen, sein-lassen, los-lassen.

 

Zum Schluss kommt noch mal Buddha zu Wort, der das ganze schön auf den Punkt bringt:

 

Hast Du ein Problem, dann löse es. Wenn Du es nicht lösen kannst, dann mach kein Problem daraus.

 

Das ist Loslassen und zum Loslassen ist die Achtsamkeit im buddhistischen Sinne nötig. Diese Achtsamkeit ist ein Streben nach Gewahrsamkeit, Bewusstheit. Das Ja-sagen zu dem was ist im Hier und Jetzt und bei sich zu bleiben, um ins wahre Fühlen zu kommen und zu heilen: Ganz-sein. Das kann man lernen und dabei will ich Dir helfen, lieber Leser.

Hier war ich zu Gast bei meinem Uhrmacherfreund Philip Nitzsche und habe mit ihm in seinem Podcast über die Achtsamkeit geplaudert. Bewusst Leben, Glück erfahren und erkennen, die Gesundheit von Körper und Seele...